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Paderborn - Rosentor

Werkstattveranstaltung Bahnunterführung Rosentor, Paderborn

Am 13.06.2020 veranstaltete die Stadtverwaltung Paderborn mit Unterstützung und Vorbereitung durch das SVK ein Werkstattverfahren, in welchem die fußgänger- und fahrradfreundliche Gestaltung des Bahnübergangs Rosentor erarbeitet wurde.

Obwohl bereits seit mehreren Jahrzehnten Überlegungen und Planungen für eine Umgestaltung des Rosentors existieren, konnte bislang kein gemeinsamer Konsens gefunden werden. Ziel der Werkstatt war es daher, die zahlreichen, bereits bestehenden Planungsvarianten vorzustellen, weiterzuentwickeln, eine Lösung auf deren Grundlage zu erarbeiten und die Umgestaltung des Bahnübergangs damit weiter voranzubringen.

Die rund 30 Teilnehmenden der Werkstatt setzten sich aus Vertretern unterschiedlicher Nutzergruppen und Anlieger zusammen, z.B. dem Blinden- und Sehbehindertenverein, Seniorenvertretern, Anwohnern, Schülervertretung sowie der Politik. Geleitet und moderiert wurde die Werkstatt vom SVK.

Zunächst wurden die vielfältigen Anforderungen sowie die Auswirkungen der rechtlichen und technischen Bindungen für die Gestaltung vorgestellt. Anschließend legten die Teilnehmenden Ober- und Unterziele fest, die sie gerne in der zukünftigen Planung berücksichtigt hätten. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem die durchgängige Barrierefreiheit, soziale Sicherheit und der Komfort sowie die Trennung des Rad- und Fußverkehrs im Vordergrund standen.

Um die bisherigen Planungsvarianten besser beurteilen zu können, wurde die räumliche Ausdehnung der Planungsvarianten zusätzlich vor Ort am Rosentor begutachtet. Darauf aufbauend wurden die Vor- und Nachteile der bisherigen Planungen und deren Fortschreibungsbedarf ausführlich diskutiert. Auch neue Ideen und Varianten wurden aufgegriffen und skizziert. Zum Ende des Werkstattverfahrens wurde eine Variante als Vorzugsvariante definiert, die der Politik der Stadt Paderborn zur Umsetzung empfohlen wird.